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文明のターンテーブルThe Turntable of Civilization

日本の時間、世界の時間。
The time of Japan, the time of the world

Und ich für meinen Teil habe die Absicht, Zeuge der letzten Tage dieses riesigen Imperiums zu sein.

2025年06月13日 14時11分59秒 | 全般

Die drei „Zugpferde“ des Wirtschaftswachstums – Konsum, Export und Investitionen – sind allesamt zusammengebrochen, sodass Wachstum unmöglich geworden ist.
29. Oktober 2019
Der folgende Text stammt aus einem Artikel von Sekihei, der in der Ausgabe der Sankei Shimbun vom 24. Oktober unter dem Titel „Chinas Wirtschaft in verzweifelter Lage“ veröffentlicht wurde.

Am 18. Oktober gab das Nationale Statistikamt Chinas das BIP-Wachstum für das Quartal Juli bis September 2019 bekannt: ein Anstieg von 6,0 % im Vergleich zum Vorjahr – der niedrigste je registrierte Wert.
Natürlich bedeutet „niedrigster Wert“ hier nicht den tatsächlich niedrigsten.
Während die Regierung für 2018 ein Wachstum von 6,6 % angab, enthüllte Professor Xiang Songzuo von der Renmin-Universität, dass der tatsächliche Wert nur bei 1,67 % lag.
Wenn das stimmt, könnte die reale Wachstumsrate im dritten Quartal dieses Jahres kaum noch 1 % betragen haben.
Man kann mit Sicherheit sagen, dass Chinas jahrzehntelange Boomphase damit faktisch beendet ist.

Bislang wurde Chinas Wirtschaftswachstum trotz einer hoffnungslos niedrigen Konsumquote von nur etwa 37 % noch irgendwie durch steigende Exporte und Investitionen in Sachanlagen getragen.
Doch seit 2010 treibt die Inflation die Lohnkosten in die Höhe, wodurch das chinesische Billigexportmodell seine Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt hat – chinesische Produkte verkaufen sich nicht mehr wie früher.
Der anhaltende Handelskrieg mit den USA setzt die Wirtschaft zusätzlich unter Druck, und die chinesischen Exporte, die einst jährliche Wachstumsraten von über 25 % verzeichneten, gingen im September dieses Jahres um 3,2 % zurück.
In chinesischer Terminologie ist eines der wirtschaftlichen „Zugpferde“ – der Export – vollständig zum Stillstand gekommen.

Das zweite Pferd, die Sachanlageinvestitionen, ist vielleicht nicht völlig erlahmt, hat aber im Vergleich zur Vergangenheit stark an Kraft verloren.
Die Überinvestitionen des privaten Sektors in Immobilien und der Regierung in öffentliche Infrastruktur haben ein Sättigungsniveau erreicht, sodass eine weitere Ausweitung nur noch verlangsamt erfolgen kann.
Während die Investitionen in Sachanlagen bis 2010 jährlich um 25–30 % wuchsen, bewegen sie sich heute nur noch im Bereich von 5 %.
Der Schwung ist eindeutig dahin.

Angesichts des Rückgangs von Exporten und Investitionen könnte man hoffen, dass der Konsum die Lücke füllt – doch leider ist der ohnehin schwache Konsum seit dem vergangenen Jahr noch weiter eingebrochen.
Ein Beispiel ist der Automobilmarkt: Die Neuwagenverkäufe in ganz China sind seit Juli letzten Jahres 15 Monate in Folge im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.
Der Zusammenbruch des Automarkts hat begonnen.

Alle drei „Zugpferde“ des Wachstums – Konsum, Export und Investitionen – sind ausgefallen, sodass der Wirtschaft jede Grundlage für weiteres Wachstum fehlt.
Hinzu kommt: Rückläufige Exporte und Investitionen führen direkt zu steigender Arbeitslosigkeit und Lohnkürzungen, was wiederum den Konsum weiter drückt.
Dieser Rückgang des Konsums beschleunigt den industriellen Abschwung.
In diesem Teufelskreis ist ein tieferer wirtschaftlicher Einbruch Chinas nun unausweichlich.
Ab dem nächsten Jahr ist mit nahezu sicherem Negativwachstum zu rechnen.

Das noch größere Problem ist jedoch die soziale Krise, die den wirtschaftlichen Abschwung begleiten wird.
Mit wachsender Einkommensungleichheit und zunehmender öffentlicher Unzufriedenheit – bei 260 Millionen Wanderarbeitern im Land – wird eine weitere Abschwächung der Wirtschaft die Arbeitslosigkeit erhöhen und die Einkommen der unteren Bevölkerungsschichten weiter senken.
Das wird unweigerlich zu sozialer Instabilität führen.
Die Bewegungen von Hunderten Millionen entwurzelter Wanderarbeiter – im Grunde eine riesige heimatlose Masse – könnten die Grundfesten der sozialen Stabilität Chinas erschüttern.

Darüber hinaus stützt sich Chinas internationale Strategie – die Belt and Road Initiative sowie der militärische Expansionskurs zur Dominanz in Asien – vollständig auf wirtschaftliches Wachstum.
Wenn genau diese Grundlage zusammenbricht, bleibt Xi Jinpings einziges politisches Schlagwort, die „große nationale Wiederauferstehung“, nichts weiter als ein Luftschloss.

Erst in diesem Monat, am 1. Oktober, feierte China mit großem Pomp den 70. Jahrestag seiner Staatsgründung.
Und nun steht es vor wirtschaftlichen und sozialen Krisen.
Es ist wohl dazu verdammt, von nun an einen langen, unaufhaltsamen Abstieg zu erleben.
Und ich für meinen Teil habe vor, den letzten Tagen dieses gewaltigen Reiches beizuwohnen.


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